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Paris auf dem Weg in das 3. Jahrtausend: Die Grossen Projekte des Präsidenten Mitterrand
Dauer: 6 - 7 Stunden.
Eine ganztägige sachkundig geleitete Orientierungsfahrt in Ihrem Bus zum Thema "Grands Projets".
Auf Wunsch sind wir bei der Wahl des Restaurants für die einstündige Unterbrechung der Rundfahrt behilflich.
Durchführbar täglich von 09.00 - 17.00 Uhr.
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Auftakt für den Vormarsch der würdevollen Metropole Paris in das Jahr 2000 war der spektakuläre optische Knalleffekt, den 1977 das hoch über die Dächer der Altstadt hinausragende bunte Stahlgerüst des Pompidou-Zentrums* von Renzo Piani und Richard Rogers bewirkte.
François Mitterrand strebte so wie Georges Pompidou danach, ein "architektonisches Testament" zu hinterlassen und lancierte nach seinem ersten Amtsantritt 1981 lancierten sogenannten "Grossen Bauvorhaben" des Staates. Die ersten fünf Projekte konnten alle nach einer Rekordbauzeit von nur 8 Jahren 1989 eingeweiht werden. Das sechste entstand in der zweiten Amtsperiode.
Persönliches Prestigeobjekt des Staatspräsidenten war die am Bastilleplatz eröffnete Neue Oper* (Aussenansicht). Im Osten der Stadt entstanden das neue Finanzministerium von Chemetov (Aussenansicht) und der Omnisport-Palast*. Letzterer - bereits 1984 von Andrault und Parat im Auftrag der Stadtverwaltung vollendet - besticht vor allem durch die schrägen Rasenflächen seines Daches und bietet einen guten Ausblick auf die Neue Nationalbibliothek von Dominique Perrault.
Mit dem kleinsten Budget schufen Jean Nouvel und Architecture Studio als vielleicht interessantestes der Grossen Projekte das Institut der Arabischen Welt. Neue Akzente setzt auch die gläserne Pyramide des Louvre* von Pei, die inmitten des altehrwürdigen Hofes dem Museum als Haupteingang dient. (Anschliessend Gelegenheit zum Mittagessen.)
Aus dem Architektenwettbewerb für die Bebauung eines problematischen Bauplatzes in der spektakulären Trabantenstadt La Défense ging der bis dahin in Frankreich vollkommen unbekannte dänische Kirchenbauer Johann Otto von Spreckelsen als Preisträger hervor. Der von ihm liebevoll "Triumphbogen der Menschheit" getaufte, offiziell Grande Arche genannte gigantische offene Kubus, unter dem die Notre-Dame Kathedrale Platz finden würde, ist zweifellos das beste Beispiel für die in das 3. Jahrtausend weisende Pariser Architektur. © Contact Paris

Vorbehaltlich zeitlicher Gegebenheiten, Öffnungszeiten, Witterung und Parkplatzmöglichkeit kann an den mit * gekennzeichneten Punkten gehalten werden und/oder die kurze Besichtigung der frei zugänglichen Flächen und Auffahrt auf die Aussichtsterrasse des Instituts der Arabischen Welt (Montags geschlossen) und/oder die Auffahrt auf die Grande Arche der Défense (Eintritt) und/oder eine kurze Innenbesichtigung der Nationalbibliothek (Sonntag Vormittag und an Feiertagen geschlossen) und/oder eine kurze Stippvisite der gläsernen Eingangspyramide des Louvre (Dienstags geschlossen) eingeplant werden.

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