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Ein neues Stadtpark-Konzept
Nächtlicher Bummel durch den Parc de la Villette, einen geheimnisvollen
futuristischen Stadtpark.
Dauer: etwa 2 Stunden. 30 Personen maximal.
Durchführbar täglich ab Sonnenuntergang.
Möglichkeit zu Kinobesuch und Abendessen

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Nachdem 1974 im Pariser Nordosten nach einem Finanzskandal die unvollendete Bauruine des “Villette” Schlachthofkomplexes noch vor der Inbetriebnahme geschlossen worden war, entschied Giscard d’Estaing, die moderne Auktionshalle (Salle des Ventes) in ein Museum für Wissenschaft und Technik zu verwandeln, und Mitterrand, dass auch die alte Viehhalle (Grande Halle, 19. Jh.) zu erhalten und das gesamte Gelände (55 ha), auf dem auch das Musikkonservatorium einen neuen Rahmen fand, in einen grossen Kulturkomplex zu verwandeln sei.
Da dieser “städtische Freiraum” inmitten von Industries- u. Wohngebieten neue, alternative Begriffe u. Formen erforderte, schuf der Planer Tschumi weder französische, noch englische noch sonst bekannte Gartenkunst, sondern entwarf ein absolut neues Konzept. Er überzog den Park mit abstrakten Strukturschichten aus Punkten, Linien u. Flächen. Punkte sind die rasterförmig angeordneten roten Folies (Würfel), Linien bilden die geraden Galerien und Wege und der Schlängelpfad, auch “Filmpromenade” genannt, Flächen sind die verschiedenförmigen Rasenanlagen und die Gartenbereiche mit in sich geschlossenen Erlebnisräumen.
Wenn die futuristische “Stadt-Landschaft” sich nachts in geheimnisvolle Lichter hüllt, aus denen die “Cité des Sciences” und das in der Dunkelheit schimmernde Kugelkino Geode auftauchen, wenn die spiegelnden Kanäle und durch die Bäume huschende Schatten die Sinne der nächtlichen Besucher täuschen, es in den Bambuswäldern raschelt und mysteriöse Klänge ertönen, dann mutet der Parc de la Villette an wie ein Zauberwald aus dem 3. Jahrtausend an.

© Contact Paris

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