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Vergangenheit und Zukunft
Stadtwanderung im Hallen-Viertel, vom Pompidou-Zentrum
bis zur Saint-Eustache-Kirche
Dauer: 3 Stunden. 30 Personen maximal.
Durchführbar täglich außer Dienstag ab 14.00 Uhr.

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Nicht von großen Bauten, Palästen und Museen der Vergangenheit soll hier die Rede sein, sondern von dem Knalleffekt, den der Bau des Kunst- u. Kulturzentrums Pompidou als Auftakt für den Vormarsch der Pariser Architektur in das 3. Jahrtausend auslöste. Es soll veranschaulicht werden, dass der unvergleichliche Reiz dieser Stadt in dem beständigen Bezug zwischen Vergangenheit und Zukunft liegt.
Ein Abstecher in das Marais-Viertel mit typischen Altstadt-Motiven und früher herrschaftlichen, heute oft verwitterten Adelspalästen führt zum städtischen Kulturzentrum des Marais, in jeder Hinsicht ein krasser Gegenpol zu dem staatlichen Pendant, dem imposanten Pompidou-Zentrum, dessen buntes Stahlgerüst hoch über die alten Dächer ragt. Transparenz, Funktionalität und Flexibilität waren die Leitmotive bei dem Entwurf des Zweckbaus, der vielen Aktivitäten Raum bietet. Auf dem Vorplatz geben Straßenkünstler, Feuerschlucker, Gaukler und Troubadoure sich ein Stelldichein.
Als Bindestrich zwischen Alt und Neu, zwischen den Fenstern der gotischen Saint-Merri Kirche und dem verglasten Skelett des Kulturzentrums ist der aus Zahnradmechanismen u. knallbunten Skulpturen von Tingely und Nikki de Saint-Phalle zusammengesetzte Stravinski-Brunnen zu verstehen. Auch er konkurriert mit einem historischen Gegenspieler: der Fontaine des Innocents, ein wichtiges Zeugnis der frühen Renaissance in Paris.
Im Hallenviertel hat ein umwälzendes Stadtsanierungsprogramm aus dem “Bauch” von Paris das neue Herz der Stadt machen wollen. Es wird von der spätgotischen Saint Eustache Kirche beherrscht, die die schön­ste Pariser Orgel ihr eigen nennt.
© Contact Paris

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