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Der Garten des Malers. Bei Claude Monet in Giverny
Halbtägiger Ausflug in Ihrem Bus zu Haus und Gärten des Malers Claude Monet in Giverny.
Dauer: etwa 4 Stunden
Durchführbar vom 01.04. - 31.10. November bis März geschlossen.
Täglich ausser Montags. Von 09.00 Uhr - 13.00 Uhr oder 14.00 Uhr bis 18.00 Uhr.
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Auf den Spuren des berühmten Impressionisten Claude Monet folgt dieser Ausflug dem Strom der Seine flussabwärts in die beschaulich an einer Flusswindung gelegenen Ortschaft Giverny.
Die Seine war die wichtigste Muse der Impressionisten und die Inspirationsquelle ihres grössten Meisters. Der Lehrer Eugène Boudin hatte den blutjungen Monet im normannischen Honfleur an das Flussufer gesetzt und im befohlen, "das Licht" zu malen, ein Kunststück, mit dessen Verwirklichung Monet den Rest seines langen Lebens zubrachte. In mehr als dreissig Varianten malte er die Kathedrale von Rouen, um das faszinierende Spiel von Licht und Schatten an ihrer Fassade auf die Leinwand zu bannen.
Das Haus von Claude Monet und sein Atelier wurden renoviert und der wunderbare Blumengarten neu angelegt.
"Was ich am meisten brauche, sind Blumen, immer und immer wieder." bekannte der Künstler. Die üppige, von sechs Gärtnern gepflegte Flora im Garten seines Hauses inspirierte ihn über 40 Jahre lang zu atmosphärischen Impressionen von Tulpen, Iris, Rosen, Hortensien oder japanischer Kirsche. Auch hier interessierte sich der Maler vor allem für die Veränderungen, denen die Blumen bei unterschiedlicher Beleuchtung, im Spiel von Licht und Schatten ausgesetzt sind.
Später reizte ihn das diffuse Gekräusel der selten ruhenden Wasseroberfläche und die Art, wie die darin gespiegelten Pflanzen durch flimmernde Lichtreflexe und die Brechung kleinster Wellen neue Gestalt gewinnen. So legte Monet 1893 noch einen Wassergarten an, der Ende der 70er Jahre wieder mit Bambus und Rhododendron bepflanzt wurde und in dem noch Monets Trauerweide und die in vielen Gemälden verewigte japanische Brücke zu sehen sind. Die roten, weissen oder gelben schwimmenden Blüten der "Nymphéas" im Seerosenteich, ihre feuchtglänzenden, tellerförmigen Blätter und filigranen Blütenkronen wurden schliesslich zu einem Lieblingsmotiv, das er im Laufe der Jahre auf oft riesigen Leinwänden zu immer stärker flirrenden Farbflecken abstrahierte.
Ein kurzer Spaziergang durch das abgeschiedene Dorf führt uns zur Pfarrkirche, auf deren Friedhof dieser berühmte Maler, dem es gelang, das Flimmern der Sommerluft über der Seine mit seiner Palette einzufangen, seine letzte Ruhestätte gefunden hat. © Contact Paris

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