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Erlesene Schätze in alten Mauern: Schloss Chantilly
Ausflug in Ihrem Bus zum Schloss Chantilly. Besichtigung des Schlossinneren
und der Gärten.
Dauer: 3 - 4 Stunden.
Durchführbar täglich ausser Dienstags ab 09.00 Uhr oder ab 14.00 Uhr.

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Chantilly, auf Grundriss und Fundamenten einer alten Wasserburg erbaut, umfasst das Hauptschloss und ein mit letzterem verbundenes kleines Schloss.
Das kleine Schloss, in der Mitte des 16. Jahrhunderts von Jean Bullant für den Konnetabel Anne de Montmorency errichtet, überstand die Zerstörungswut der Französischen Revolution und präsentiert noch immer seine Renaissancefassaden. Das Innere statteten die Condés, eine Nebenlinie der französischen Bourbonendynastie im 17. Jahrhundert mit einer Schlachtengalerie zum Ruhm des Grossen Condé, im 18. Jahrhundert mit Boiserien höchster Qualität und einem "Affenkabinett" aus. Neben kostbarem Mobiliar birgt es eine schöne Bibliothek mit wertvollem Fundus.

Das während der Revolution dem Erdboden gleichgemachte grosse Schloss wurde im 19. Jahrhundert im Stil des Historismus für den letzten Besitzer, den Herzog von Aumale neu errichtet, um dessen umfangreiche Kunstsammlung zu beherbergen. Da der Herzog testamentarisch bestimmte, nichts dürfe verändert werden, scheint die Zeit in Chantilly stehengeblieben zu sein. Die Galerie, in der die Gemälde Rahmen an Rahmen über- und nebeneinander hängen, ist ein Beispiel dafür, wie ein reicher Mäzen im 19. Jahrhundert repräsentierte, und so fühlt der Besucher sich hier in der Tat als Gast eines adeligen Schlossherrn. Die 40 Miniaturen von Jean Fouquet zählen wohl zu dem Schönsten, das die französische Malerei je hervorbrachte, aber auch das Stundenbuch des Herzogs von Berry, Raffaels "Madonna", seine "Drei Grazien", Piero di Cosimos "Simonetta Vespucci", die Porträtfolgen der Brüder Clouet und des Corneille de Lyon, die Werke von Poussin, Veronese, Gérard, Gros und Delacroix sind weltberühmt.
Ausser dem Schloss vererbte der kunstsinnige und weitsichtige Edelmann dem Institut de France, das die Sammlung verwaltet, auch Ländereien, Wälder und eine Pferderennbahn, deren Erträge dieses im Umfeld von Paris wichtigste Museum von Subventionen unabhängig machen. Vom Schloss abgerückt liegen am Rande der Pferderennbahn die fast 200 m langen schlossartigen Stallungen, die für sich alleine den Besuch Chantillys rechtfertigen würden.
© Contact Paris

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