Bienvenue
Willkommen
Welcome

Barbizon - Die Wiege der französischen Landschaftsmalerei
Halbtägiger Ausflug in Ihrem Bus in das Künstlerdorf Barbizon.
Dauer: etwa 4 Stunden
Durchführbar täglich ausser Dienstag. Uhrzeit nach Vereinbarung.
Buchen

Barbizon, 50 km südlich von Paris am Rand des Waldes von Fontainebleau gelegen, verdankt die Unsterblichkeit seines Namens den Gemälden, die dort entstanden. Es ist ein typisches Dorf der Ile de France geblieben, einer Region, in der wie in keiner anderen französischen Provinz das Zusammenspiel zwischen der Transparenz des Himmels, der besonderen Wirkung des Lichtes, der Landschaft und der Architektur eine derart typische französische Anmut und Ausgewogenheit hervorrufen. Und keine andere Region Frankreichs wird so verkannt wie die Ile de France
Kaum jemand, der bewundernd vor den Gemälden des Orsay-Museums steht, ahnt, dass er in seinem Bestreben, Paris so schnell wie möglich zu erreichen, die meisten der dargestellten Landschaften, die un­versehrt in dieser überaus malerischen Umgebung liegen unbeachtet durchquert hat.
Nachdem die Landschaft bis in das 18. Jahrhundert hinein lediglich den Rahmen der vom Publikum gepriesenen mythologischen, alle­­gorischen und heroischen Themen abgegeben hatte, wurde sie im 19. Jahrhundert Mittelpunkt des künst­le­ri­schen Geschehens und die Ile de France Lieblingsaufenthalt der französischen Maler, die hier ihre schönsten Wer­ke zustande brachten. Kaum war die Farbtube erfunden worden, folgten sie dem Ruf der Natur, verliessen ihre Ateliers und zogen ins Freie, um die malerischen Wegesränder, lauschigen Bachläufe, blühenden Gärten und sonnigen Täler, aber auch sturmgebeugte Bäume und schneebedeckte Bauernhäuser auf die Palette zu bannen. Und nicht zuletzt, um die Beziehung zwischen Licht und Farbe zu erforschen.
Sobald der Tag sich neigte, fanden sich alle zusammen, um Stil und Technik zu diskutieren, Ratschläge einzuholen und sich gegenseitig zu beraten. Einige Jahre später hatte sich ein regelmässiger Samstags-Zirkel in der Scheune von Rousseau einge­bür­gert. Der Rat Corots, sich dem „ersten Eindruck“ zu unterwerfen machte eine jüngere Generation von Malern sich zueigen, die ebenfalls zunächst ihre Motive ebenfalls im Wald von Fontainebleau suchten: die späteren Impressionisten.
Noch heute erinnert in Barbizon fast jedes Haus an einen Künstler, der sich hier aufhielt. Die interessantesten sind der alte "Gasthof des Père Ganne", einstiger Treffpunkt der Maler (Eintritt), das in dem ehemaligen Atelier von Rousseau eingerichtete "Museum der Barbizon-Schule" (Eintritt) und das Haus von Jean-François Millet (Eintritt).
Am Ende der "Grande Rue" vermittelt ein Spaziergang im Wald von Fontainebleau einen Eindruck von den Motiven, die in den Gemälden der Maler von Barbizon so oft wiederkehren.
© Contact Paris

Sehenswertes in der Umgebung: Schloss Vaux-le-Vicomte, Schloss Fontainebleau, Milly la Forêt, Le Cyclope

Zurück nach oben